Jahr der digitalen Bildung an oö. Schulen

von links stehen Landesschulrats-Präsident für OÖ Fritz Enzenhofer, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Landerätin Mag. a Christine Haberlander. Jede Person hält mehrere Folder für das Jahr der digitalen Bildung in Händen. Foto: Land OÖ/Stingl
v.l.: Amtsführender Präsident des Landesschulrates für OÖ Fritz Enzenhofer, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Landesrätin Mag.a Christine Haberlander. Foto: Land OÖ/Stinglmayr

26.09.2017

Das Land Oberösterreich und der Landesschulrat OÖ haben das Schuljahr 2017/18 zum „Jahr der digitalen Bildung“ ausgerufen. Ziel des Schwerpunktjahres ist es, zu signalisieren, dass digitale Bildung kein Bereich ist, in dem sich einige wenige Schulstandorte spezialisieren, sondern dass eine Auseinandersetzung mit diesem Thema in allen Schulen erforderlich ist. Dazu werden im Schuljahr 2017/18 Vorträge, Veranstaltungen sowie Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler, aber auch Pädagoginnen und Pädagogen angeboten.

Digitale Medien sollen fester Bestandteil des Schulunterrichts werden

Ein wesentlicher Aspekt ist, die digitale Ausbildung an allen Schulstandorten zugewährleisten. Dazu soll eine Verankerung von digitalen Medien und einer digitalen Ausbildung in allen Schultypen im Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozess angestrebt werden.

Die Mitgliedsinstitutionen des RECC Informatik und digitale Medien (LSR OÖ, Pädagogische Hochschule OÖ, Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, FH OÖ,JKU, Education Group) haben sich mit ihrer jeweiligen Expertise an der Umsetzung eingebracht, ein Jahresprogramm definiert und konkrete Aktionen und Anregungen für die Schulen gesetzt.

Das Jahr der digitalen Bildung ist eine Maßnahme aus der „Agenda OÖ - Digitale Bildung“, die im März 2017 von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer präsentiert wurde und von seiner Nachfolgerin als Bildungsrefentin, Mag.a Christine Haberlander fortgesetzt wird. Im Schwerpunktjahr „Jahr der digitalen Bildung“ werden Maßnahmen, die in der mittelfristigen Zielsetzung und Umsetzung der Agenda OÖ genannt werden, gestartet.

„Die rasante Entwicklung und Ausweitung der Digitalisierung verlangt eine Integration in die Bildungslandschaft und in die Bildungsinstitutionen. Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit erhalten, einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien und der Digitalisierung zu erlernen. Klar ist, dass das ‚WWW‘ heutzutage genauso wichtig ist wie das ‚ABC‘. Es hat aber noch nicht den selben Stellenwert im Klassenzimmer. Wir müssen raus aus der ‚Kreidezeit‘ und rein ins digitale Klassenzimmer“, so Stelzer.

„Bei den Schülerinnen und Schülern ist die Digitalisierung schon längst angekommen. Jetzt müssen wir sie in die Schulen bringen. Dazu braucht es nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch das Know-How mit dieser umzugehen. Deshalb sind Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Pädagoginnen und Pädagogen im Rahmen des Jahres der Digitalisierung ein wichtiger Bestandteil“, sagt Bildungs-Landesrätin Haberlander.

„Das Jahr der digitalen Bildung forciert weitere Entwicklungsarbeit in diesem Bereich und holt bereits Erreichtes unserer Lehrerinnen und Lehrer vor den Vorhang“, sagt der amtsführende Präsident des Landesschulrates, OÖ HR Fritz Enzenhofer. Zielsetzung sei es weiterhin, so Enzenhofer, in enger Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen, Fortbildungsprogramme zu erstellen, die auf Schulentwicklungskonzepte und Kompetenzmodelle der Pädagoginnen und Pädagogen abgestimmt sind.

 

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