Leinen los am PIER 4!

von links zu sehen: Mario Steinkellner, Karl Purkarthofer, Stefan Stallinger, Oskar Kern, LH-Stv. Michael Strugl, Harald Schröpf, Heinrich Schaller, Christian Zeilinger, Helmut Fallmann und Markus Manz. Genannte Herren stehen frontal zur Kamera. Darüber
v.l.: Mario Steinkellner, Karl Purkarthofer, Stefan Stallinger, Oskar Kern, LH-Stv. Michael Strugl, Harald Schröpf, Heinrich Schaller, Christian Zeilinger, Helmut Fallmann und Markus Manz. Foto: Land OÖ / Ernst Grilnberger

25.09.2017

Am 25. September heißt es offiziell „Leinen los am PIER 4!“. Der Start-up Inkubator tech2baus Linz schafft mit seinem Multi Corporate Venturing, das heute unter der Marke PIER 4 offiziell startet, einen regen Handelsort von Geschäftsideen. Die Leitbetriebe Amag, ELIN, die Energie AG, Fabasoft, Lenzing AG, Miba, Primetals Technologies und TGW treffen hierauf Start-ups, die es mit Unterstützung von tech2b zu finden gilt. Eines bringen sie alle mit:den Pioniergeist, der Voraussetzung ist für ein Unternehmen, das die Zukunft gestalten will.PIER 4 ist eine Freizone für Industrie, Entwickler und Gründer, ein Dock, an dem die Flaggschiffe der heimischen Wirtschaft vor Anker gehen, um wertvolle Fracht zu laden: Ideen, Lösungen und Prototypen für die Industrie von übermorgen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich ist Finanzierungspartner von PIER 4 und bringt eine Million Eigenkapital für die Start-ups ein.

„Wir tun das, was wir am besten können: Vernetzen, scouten und begleiten."

“tech2b Geschäftsführer Markus Manz: „Wir konnten acht Topunternehmen aus der Industrie für PIER 4 gewinnen. Die Unternehmen haben Suchfelder definiert, wie zum Beispiel smarte Materialien, künstliche Intelligenz, Digitalisierung oder E-Mobilität. Diese Themen nehmen wir als Guideline, um geeignete Start-ups zu finden, egal von wo siekommen. Die Raiffeisenlandesbank OÖ bringt ihre Erfahrung in der finanziellen Bewertung der Pilotprojekte und Eigenkapital mit. Das ist eine Konstellation, die in der Form einzigartigist.“ Manz beschreibt die Stärke von tech2b so: „Wir sind Dienstleister und Netzwerker und kennen uns in der Welt der Start-ups aus. Wir tun also das, was wir am besten können – das gilt übrigens für alle am Projekt Beteiligten: Jeder bleibt bei seiner Kernkompetenz. Mit PIER4 suchen wir nicht den schnellen Erfolg. Unser Ziel ist es, möglichst viele nachhaltige zukunftsweisende Industrieprojekte anzustoßen.“

 

Konkret kann eine PIER 4-Kooperation etwa so aussehen: tech2b findet über seine Netzwerke ein dem definierten Suchfeld entsprechendes und spannendes Start-up. Es wird zu einer Pitching-Session nach Linz eingeladen, um den Prototypen und die Geschäftsidee vorzustellen. Ein Industrieunternehmen beschließt daraufhin, ein Pilotprojekt zu starten. Dabei können sich mehre Start-ups für ein Unternehmen oder mehrere Unternehmen für ein Start-up zusammenfinden. Zur Sicherung der Finanzierung steuern die Unternehmen Know-how und andere Ressourcen bei, die Raiffeisenlandesbank OÖ bringt im Bedarfsfall Eigenkapital ein. Ist das Projekt erfolgreich,stehen Beteiligungs- und Kooperationsmöglichkeiten in Aussicht, scheitert das Projekt, teilt sich das Risiko auf.

 

„Oberösterreich ist am besten Weg, zum Start-up Hub Europas zu werden. “Als Industriebundesland Nummer eins in Österreich habe Oberösterreich eine Vorreiterrolle inne, die mit PIER 4 ausgebaut werden könne, zeigt sich Wirtschaftsreferent LH-Stv.Michael Strugl optimistisch: „Schon bisher war der Industrie-Hotspot Oberösterreich ein Magnet für clevere Start-ups. Wir sind am besten Weg, der Start-up-Hub Europas zu werden. Unser OÖ Hightech-Inkubator tech2b ist der beste Inkubator Österreichs. Mit PIER4 holt tech2b nun internationale Start-ups ins Boot, damit positioniert sich unser Bundesland für die industrielle Zukunft. Denn wir brauchen den Spirit und Speed von Startups, gebündelt mit der Erfahrung und der Sicherheit unserer erfolgreichen Industrieunternehmen. Diese Power kann den Industriestandort Oberösterreich mehr dennje prägen.“

 

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