Schwerpunkte des Standort-Ressorts 2018

LH-Stv. Dr. Michael Strugl sitzt vor mehreren Mikrofonen und hebt beide Arme zum Gestikulieren. Foto: Land OÖ / Sabrina Liedl
LH-Stv. Dr. Michael Strugl präsentierte heute die Schwerpunkte des Standort-Ressorts im heurigen Jahr 2018 und aktuelle Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung in Oberösterreich. Land OÖ / Sabrina Liedl

15.01.2018

Neu geschaffenes Standort-Ressort als Standort-Vorteil für Oberösterreich
Die Bündelung aller für die Weiterentwicklung des Standortes Oberösterreich relevanten Fragen in einem Ressort – das war das Ziel, als im Frühjahr des vergangenen Jahres ein umfassendes Standort-Ressort innerhalb der Oö. Landesregierung geschaffen wurde, in dem die Kompetenzen für Wirtschaft, Arbeit, Forschung, Wissenschaft, Energie, Tourismus, Raumordnung, Landesbeteiligungen, Europa und Sport gebündelt sind.
„Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Durch die nun mögliche direkte Abstimmung ohne Reibungsverluste können wir Projekte noch rascher angehen und umsetzen. Die Bündelung von Kompetenzen bringt uns auch bei Ausschreibungen, etwa von Forschungsprojekten des Bundes, einen Vorteil gegenüber anderen Mitbewerbern“, zieht Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl knapp ein Jahr später ein positives Resümee. Insbesondere die enge Verzahnung zwischen Wirtschaft und Forschung/Wissenschaft mache sich bezahlt, so LH-Stv. Strugl. Denn internationale Rankings würden zeigen, dass jene Regionen besonders erfolgreich seien, in denen die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Forschung am besten funktioniere.

Folgende Projekte mit Bundes-Förderungen konnten etwa erfolgreich nach Oberösterreich geholt werden:

  •  Mit der „LIT Factory“ entsteht an der Johannes Kepler Universität Linz eine von drei Pilotfabriken österreichweit, in der digitale Produktionstechnologien erforscht und erprobt werden.
  •  OÖ wird mit der Steiermark und Kärnten Teil des „Silicon Austria Lab“: damit entsteht in Linz ein Spitzenforschungszentrum zum Thema Hochfrequenztechnik
  •  OÖ arbeitet gemeinsam mit der Steiermark am Projekt „New Energy for Industry“ (NEFI) – Ziel: Eine produzierende Industrie, die ohne fossile Energie auskommt.
  •  „Innovationswerkstätte“ in der Tabakfabrik: 1 Mio. Förderung vom Bund
  •  K2-Zentrum „Symbiotic Mechatronics“ des LCM/Linz Center of Mechatronics (48 Mio. Euro Forschungsleistung)
  •  K1 Forschungszentren in OÖ: Pro2Future, SCCH und Wood K plus
  •  Projekt „DigiTrans“ – Testregion für Autonomes Fahren

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